Warmluftschleier


Warmluftschleier gelten als direkt befeuerte Gas-Heizstrahler, die mit einer Luft-Gasmischung in der Brennerkammer im geschlossenen Rohrsystem zünden (geschlossene Flamme). Dabei wird vom Rohr eine langwellige Infrarotstrahlung über einen Reflektor nach unten abgestrahlt. Beim Öffnen der Ein- und Ausgänge werden durch einen oder mehreren Warmlüfterzeugern und Ventilatoren eine Verwirbelung erzeugt, den sogenannten Warmluftschleier. Der Warmluftschleier verhindert durch die Wärmewand zwischen den Ein- und Ausgängen, dass warme Raumluft austritt. Diese Heizung ist kombinierbar. Sie wird winters wie sommers in Betrieb gehalten, da sie im Sommer eintretende Hitze blockiert. Abgase werden über den Integrierten Abgasventilator entsorgt.
Dieses Heiz-Lüftsystem ist ebenso in der Elektro- Ausführung erhältlich.

Vorteile

  • keine Aufheizzeit, Wärmeblockade ist sofort verfügbar
  • Es wird direkt die Raumluft erwärmt, Luftbewegungen und Staubaufwirbelungen sind gegeben


Verwendung
Alle Arten von Gewerbehallen, in denen eine Staubaufwirbelung keine Ursachen bewirkt.

  • Industrie- und Lagerhallen-Tore wie Türen
  • Ausstellungsräume, wie Ein- und Ausgänge, Tore wie Türen
  • Werkstättentore


Installation

  • Empfohlene Mindestaufhängehöhe von 2-5 Metern
  • Bei einem Mindestabstand zu brennbaren oder schmelzbaren Objekten von 1,5 Metern, je nach KW Zahl
  • El. Anschluss von 230 V/50Hz
  • Anschlussleitung 0,5Zoll (Erdgas o. Flüssiggas) zu den Heizungen (25-100 mB Anschlussdruck)
  • Abgaskamine mit (Raumluft unabhängige oder Raumluft abhängige) Frischluftansaugung


Wartung
Ein Warmluftschleier-Heizung ist eine Kombination zwischen Warmlüfter und Dunkelstrahler, so sind diese auch Feuerstätten und mit einem Abgaskamin versehen. Ebenso sind diese auch von dem Schornsteinfeger alle zwei Jahre zu überprüfen.
Ausgenommen ist die Elektro-Ausführung, da diese keine Abgase ausstößt!

lt. DVGW (Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V.) Technische Regel Arbeitsblatt G 638-2:
Der Betreiber hat die Anlage mit Strahlrohren aus Gründen der Funktionssicherheit, Betriebs- bereitschaft und Wirtschaftlichkeit mindestens einmal im Jahr, z.B. durch Abschluss eines Wartungsvertrages, durch das Gasversorgerunternehmen (GVU), den Hersteller der Strahlrohre, ein Vertragsinstallationsunternehmen (VIU) oder – im Einvernehmen mit dem GVU – durch die eigene technische Abteilung bei industriellen Anlagen bzw. durch ein Flüssiggas- Versorgungsunternehmen überprüfen zu lassen; diese dürfen mit Überprüfungs- und Wartungsarbeiten nur Personen beauftragen, die für Wartung von Strahlrohren geschult sind und eingehende Erfahrung besitzen.